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Sergey Skip

Struktura 0225

Through a fusion of digital and physical techniques, Sergey Skip explores how purely screen-based images—often perceived as ephemeral and weightless—transform when they become physical objects. This approach stems from his long engagement with digital product design, an industry that once promised freedom but has instead trapped us in a hyper-connected self-destructive corporate loop—a dystopia hiding behind progress.


On a screen, we dominate the image—hovering above it, swiping, scrolling, and consuming. But once it exists in physical space, it can stare back, challenging the notion of its inherent passiveness. This project searches for the aesthetics of the 21st century—an era in which we live inside virtual realities through our clunky, pocket-sized digital portals more than we do outside of them. Here we are, already cyborgs in their earliest form, still relying on an external interface—a screen-based device—to transport our minds into the Matrix. In his work, Sergey Skip seeks a visual language for this early cyborgian, post-digital future: a language to verbalize the experience of being pulled into dozens of virtual realities at once, and that can weave digital graphics into the natural evolution of painting.


This artwork is part of a larger series created from hand drawings, enhanced through software, and printed with UV—a method often employed in industrial and architectural contexts—on materials reflective of humanity’s recent technological progress, such as metal sheets, silicone, and vinyl.


Bio

Sergey Skip is a Berlin-based visual artist and photographer whose work explores the evolving relationship between digital and physical realities. With a self-taught background and over a decade of experience in digital product design and programming, his practice fuses digital aesthetics with unconventional physical materials, questioning how images exist across both virtual and tangible spaces.


Sergey has collaborated with a diverse range of musicians and artists, including 404.zero, Peaches, Boy Harsher, Sam Slater and Zanias, as well as theatre artists Florentina Holzinger, Agata Siniarska, and Valentin Tszin. His multidisciplinary approach extends into large-scale installations, such as his permanent artwork inside Kyiv’s ∄ / K41 club.


Through his practice, Sergey engages with post-digital aesthetics, blending hand-drawn compositions, digital software, and industrial materials like metal and silicone. His practice reflects on the chaos of the information age, the materialization of screen-based imagery, and the shifting role of visual art in an era where we live inside devices as much as outside of them.

Durch eine Fusion von digitalen und physischen Techniken untersucht Sergey Skip, wie rein bildschirmbasierte Bilder—die oft als vergänglich und schwerelos wahrgenommen werden—sich verändern, wenn sie zu physischen Objekten werden. Dieser Ansatz ist das Ergebnis seiner langjährigen Auseinandersetzung mit digitalem Produktdesign, einer Branche, die einst Freiheit versprach, uns aber stattdessen in einer hypervernetzten, selbstzerstörerischen Unternehmensschleife gefangen hat—eine Dystopie, die hinter dem Fortschritt verborgen liegt.


Auf einem Bildschirm dominieren wir das Bild—wir schweben darüber, wischen, scrollen und konsumieren. Aber sobald es in physischem Raum existiert, kann es zurückstarren und die Vorstellung seiner inhärenten Passivität herausfordern. Dieses Projekt sucht nach der Ästhetik des 21. Jahrhunderts—einer Ära, in der wir mehr in virtuellen Realitäten leben, die wir durch unsere klobigen, taschenformatigen digitalen Portale betreten, als außerhalb von ihnen. Hier sind wir bereits Cyborgs in ihrer frühesten Form, immer noch auf eine externe Schnittstelle—ein bildschirmbasiertes Gerät—angewiesen, um unseren Geist in die Matrix zu transportieren. In seiner Arbeit sucht Sergey Skip eine visuelle Sprache für diese frühe cyborgische, post-digitale Zukunft: eine Sprache, um das Erlebnis zu verbalisieren, in Dutzende von virtuellen Realitäten gleichzeitig hineingezogen zu werden, und die digitale Grafiken in die natürliche Evolution der Malerei zu verweben.


Dieses Kunstwerk ist Teil einer größeren Serie, die aus Handzeichnungen erstellt, durch Software verbessert und mit UV-Druck—eine Methode, die häufig in industriellen und architektonischen Kontexten verwendet wird—auf Materialien gedruckt wurde, die den technologischen Fortschritt der Menschheit widerspiegeln, wie Metallbleche, Silikon und Vinyl.


Bio

Sergey Skip ist ein in Berlin ansässiger visueller Künstler und Fotograf, dessen Arbeit die sich entwickelnde Beziehung zwischen digitalen und physischen Realitäten untersucht. Mit einem autodidaktischen Hintergrund und über einem Jahrzehnt Erfahrung in digitalem Produktdesign und Programmierung verbindet seine Praxis digitale Ästhetik mit unkonventionellen physischen Materialien und hinterfragt, wie Bilder sowohl in virtuellen als auch in greifbaren Räumen existieren.


Sergey hat mit einer Vielzahl von Musikern und Künstlern zusammengearbeitet, darunter 404.zero, Peaches, Boy Harsher, Sam Slater und Zanias sowie Theaterkünstler wie Florentina Holzinger, Agata Siniarska und Valentin Tszin. Sein multidisziplinärer Ansatz erstreckt sich auch auf groß angelegte Installationen, wie zum Beispiel seine permanente Arbeit im Kyiv’s ∄ / K41 Club.


Durch seine Praxis beschäftigt sich Sergey mit post-digitaler Ästhetik und kombiniert handgezeichnete Kompositionen, digitale Software und industrielle Materialien wie Metall und Silikon. Seine Arbeit reflektiert das Chaos des Informationszeitalters, die Materialisierung von bildschirmbasierten Bildern und die sich verändernde Rolle der visuellen Kunst in einer Ära, in der wir genauso sehr in Geräten leben wie außerhalb von ihnen.

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